Bewohner und Angehörige

In unserem täglichen Denken und Handeln lassen wir uns leiten von der Einzigartigkeit jedes uns anvertrauten Bewohners. Seine Persönlichkeit zu wahren und zu respektieren – auch unter belastenden Bedingungen – ist unser oberstes Gebot. Um eine Person möglichst umfassend verstehen zu können, interessieren wir uns für ihre Biographie.
Wir achten auf eine klare und eindeutige Kommunikation. Sollte der Bewohner nicht mehr in der Lage sein, sich sprachlich mitzuteilen, nehmen wir die nonverbalen Signale und Zeichen wahr, um seinen Bedürfnissen gerecht werden zu können.
Uns ist es selbstverständlich, die Bewohner ganzheitlich nach ihren individuell vorhandenen Möglichkeiten zu unterstützen. Dies geschieht bei Abläufen des täglichen Lebens ebenso wie bei der Wahrnehmung sozialer und religiöser Bedürfnisse. Eine warmherzige und vertrauensvolle Atmosphäre scheint uns die Grundvoraussetzung zu sein, um auf Sorgen und Ängste eingehen zu können.
Sollte es dem Bewohner schwer fallen, sich und seine Umwelt zu verstehen, bieten wir ihm Orientierung an und nehmen als „anwaltlicher Begleiter“ seine mutmaßlichen Interessen wahr.
Den schwierigen und wechselvollen Prozess des Abschiednehmens begleiten wir einfühlsam und liebevoll.
Wir wissen um die bisweilen schwierige Situation der Angehörigen, achten auch deren unterschiedliche Gefühle. Angehörige sind für uns Partner in unserer Arbeit mit und für unsere Bewohner. Daher hoffen wir auf eine gegenseitige Information, Abstimmung und Unterstützung. Angehörigen, auch denjenigen, die nur gelegentlich Gast in unserem Hause sein können, begegnen wir achtsam und mit Respekt.